Rappaport Maria Immaculata


1909

Maria Immaculata

Rappaport

Rappaport-Arbengau


weiblich

18.11.1905

Wien

römisch-katholisch


Studierende_r


Mischling




WS 1936/1937



WS 1937/1938


Nein

Nein

Ja

Nein

Rappaport verlässt die Akademie nach drei Semestern am Beginn des Sommersemesters 1938. Sie verlangt, dass auf ihrem Studierendenakt Folgendes vermerkt wird: "Das Ausscheiden des Frl. Maria Rappaport hängt mit den Bestimmungen anlässlich des Zusammenschlusses Oesterreichs mit dem Deutschen Reich zusammen." Ihr Vater, der österreichische Diplomat Alfred Rappaport, entstammt einer jüdischen Familie, ist 1883 zum Katholizismus übergetreten und 1916 geadelt worden. Zum Zeitpunkt des "Anschlusses" bezieht er eine staatliche Pension. Trotzdem gibt Maria Rappaport gegenüber der Akademie im April 1938 an, nicht Jüdin zu sein. Sie überlebt Krieg und NS-Herrschaft. Auch der Vater überlebt: Er stirbt 1946. In den 1970er und 1980er Jahren erhält sie Zuwendungen aus dem Hilfsfonds. Rappaport stirbt 1996.

UAAbKW, Schülerlisten 1937/1938


['Studierende_r']
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