Eisler Elisabeth


1337

Elisabeth

Eisler



weiblich

15.05.1920

Wien

römisch-katholisch


Studierende_r


Mischling 2. Grades




WS 1941/1942



SoSe 1946


Nein

Nein

Ja

Nein

Eisler studiert zuerst an der Wiener Frauenakademie und tritt von dort in die Akademie über, wo sie der Meisterschule für Malerei von Dimmel zugewiesen wird. Sie gilt als Mischling 2. Grades und wird Ende 1941 aufgefordert, ein Ansuchen auf Bewilligung der Fortsetzung ihres Studiums zu stellen. Dimmel spricht sich (verhalten) positiv aus, aber das Rektorat nicht: "Zum Gesuche selbst bemerkt das Rektorat, dass wir keinen besonderen Wert auf eine ausnahmeweise Bewilligung des Gesuches für den Mischling legen." Die Studentenführung ist explizit gegen die Aufnahme von Mischlingen. Eisler darf ab dem Sommersemester 1942 nicht mehr studieren, das bereits eingezahlte Unterrichtsgeld erhält sie zurück. Gleich nach Kriegsende, im Sommersemester 1945, inskribiert sie wieder. Im neuen Studierendenakt ist als Grund für die Studienunterbrechung "lt. Nürnberger Gesetz Studienverbot" notiert. Sie studiert weitere drei Semester und legt im Februar 1947 ihre Diplomprüfung ab. Sie arbeitet nach dem Krieg in Wien als Keramikkünstlerin.

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